Wir müssen uns um unsere Erde kümmern. Es gibt keinen Planet B! Foto: Harry Weber/gruene.de (CC BY 3.0)

Zukunftsthemen: Beraten, debattieren, entscheiden.

Gestern ging die Bundesdelegiertenkonferenz, der „Parteitag” bei den Grünen, zu Ende. Sie fand über drei Tage hinweg in Halle (Saale) statt. Neben turnusmäßigen Wahlen standen wichtige Zukunftsthemen auf der Agenda:

  • Familien brauchen Zeit: Die GRÜNEN wollen Deutschland zu einem Land machen, in dem Frauen und Männer freier über ihre Zeit entscheiden können und Frauen dabei unterstützt werden, sich selbst zu verwirklichen und abzusichern
  • Ein Gebot der Menschlichkeit: In einer lebendigen Debatte zur Einwanderungsgesellschaft verteidigten die Rednerinnen und Redner das Grundrecht auf Asyl und kritisierten die Flüchtlingspolitik der Großen Koalition.
  • Grüne Wirtschaftspolitik schützt das Klima: Um die Folgen der Klimakrise beherrschbar zu halten, muss die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzt werden. Für uns ist klar: Das klappt nur, wenn wir grüner wirtschaften. Denn die ökologische Modernisierung schützt das Klima und zahlt sich aus.

Wie es zu einer gelebten Demokratie gehört, wurden die Themen ausführlich beraten, mit großem Engagement debattiert, und erst dann entschieden. Der Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren wurden von Martin Dudkowiak und Oliver Schill vertreten. Für beide war es die erste Teilnahme an einer Bundesdelegiertenkonferenz. „Ich war beeindruckt, mit welcher Diszipin und mit welchem Engagement alle zusammen von 9:30 Uhr in der Früh bis spät Abends um 23 Uhr hart gearbeitet haben”, so Schill.

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