Prekäres Leben. Prekäre Arbeit. Prekäre Zukunft.

Vom 4. bis 13. November 2015 ist die gleichnamige Wanderausstellung des „Fototeam ver.di Hessen” zu Gast in Marktoberdorf.

„Prekäre Arbeit” hat viele Gesichter. Da sind zum einen die Niedriglöhner, 7,9 Millionen an der Zahl. Und da sind zum anderen diejenigen, welche sich in unsicheren Arbeitsverhältnissen von Befristung zu Befristung schleppen. Weder das eine noch das andere führt zu einem abgesicherten Leben. Unsicherheit über die Zukunft prägt das „Prekäre Arbeit”. Diese Fotoausstellung lässt Betroffene zu Wort kommen.

Sie schildern ihrern Lebens- und Arbeitsweg, und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Es sind sehr unterschiedliche Berichte, Berichte von Menschen, die trotz eines Vollzeitjobs ihr Einkommen noch mit Hartz-IV aufstocken müssen, von Menschen, die nur mit regelmäßigen Überstunden auf ein Einkommen auf Existenzniveau kommen, von Menschen, die in der Zeitarbeit von Einsatzstelle zu Einsatzstelle wandern, von Menschen, die in der Unsicherheit dauernder Befristungen leben und von Menschen, die nach einem langen Arbeitsleben ihr Erspartes vor der Rente in langjähriger Arbeitslosigkeit dahin schmelzen sehen, bis sie auf Hartz-IV angewiesen sind. Prekäre Arbeit kann jeden treffen, egal ob gering qualifiziert oder ob hoch qualifiziert. Die Folge von prekärer Arbeit ist prekäres Leben.

Die Wanderausstellung ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstelungsräume befinden sich im Pfarrzentrum St. Magnus, Schwabenstr. 63, Marktoberdorf.

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