Brigitte Gronau, Gemeinwohl-Ökonomie Bayern, Wolfgang Heckel, Geschäftsführer Anlagenbau Heckel, Dr. Günter Räder, Bundestagskandidat, Fraktionsvorsitzender Ludwig Hartmann MdL, Stephanie Schuhknecht, Bezirksvorsitzende Schwaben, Martin Sirch, Ortsvorstand Kaufbeuren.

Wegweisendes Wirtschaftsmodell bei Anlagenbau Heckel.

Wirtschaftspolitisches Gespräch mit Ludwig Hartmann, dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bayerischen Landtag.

Wie man Ökonomie, Ökologie und Soziales in einem Unternehmen zusammenbringt, das stellt die Kaufbeurer Firma Analgenbau Heckel seit 2011 unter Beweis. Denn Firmenchef Wolfgang Heckel führt sein Unternehmen strikt nach den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie. „Auf die einschneidenden Umbrüche, die uns in der Wirtschaft durch die Digitalisierung bevorstehen, ist die Gemeinwohl-Ökonomie eine Antwort“, fasste Firmenchef Wolfgang Heckel die Erfahrungen seiner an ethischen Werten orientierten Unternehmensführung zusammen. Anlass war die Besichtigung seines Unternehmens durch Ludwig Hartmann, dem Fraktionssprecher der Grünen im Bayerischen Landtag, zusammen mit Bundestagskandidat Dr. Günter Räder. Heckel, Hartmann und Dr. Räder nutzten den Rundgang durchs Unternehmen, um sich intensiv über wirtschaftspolitische Themen und vor allem eben auch über die Bedeutung der Gemeinwohlökonomie auszutauschen. Heckel erläuterte zum Beispiel, dass er neben der Finanzbilanz auch eine detaillierte Gemeinwohlbilanz erstellt. Diese zusätzliche Bilanz belegt dabei schwarz auf weiß, wie die Gemeinwohlökonomie als zukunftsträchtiges Wirtschaftsmodell auf Kooperation statt Konkurrenz baut und sich an Werten orientiert, die dem Wohl aller dienen wie z. B. ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde. „Da sind wir Grünen dran“, betonte Ludwig Hartmann, „wir wollen, dass der Freistaat Bayern Vergaberichtlinien erlässt, die sich am Gemeinwohl orientierten“ und kündigte an, bei der Materialbeschaffung für die Grünen-Fraktion die GWÖ-Bilanzierung anzugehen. Eine Fortsetzung der angeregten Diskussion ist geplant.

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