Photovoltaik fürs Hallenbad: Nachhaltiger Strom für Kaufbeuren

In dieser Woche haben die Bauarbeiten zur Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Hallenbad in Kaufbeuren begonnen. Auf dem Hauptdach sowie dem Dach der Rutsche entsteht eine moderne Solaranlage, die künftig umweltfreundlichen Strom für das Hallenbad und das benachbarte Eisstadion liefert.

Zunächst wird die Unterkonstruktion auf den Dächern installiert, bevor anschließend die insgesamt 467 Solarmodule montiert werden. Auf dem Hauptdach entstehen 419 Module mit einer Fläche von 828 Quadratmetern und einer Leistung von 186 kWp. Auf dem Rutschendach kommen 48 Module mit 96 Quadratmetern und 20 kWp zum Einsatz. Zusammen werden die beiden Anlagen voraussichtlich 170.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen – das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von über 40 Vier-Personen-Haushalten. Der erzeugte Strom wird vollständig direkt vor Ort verbraucht.

Die Anlage auf dem Hauptdach wird von der VWEW errichtet und der Stadt zur Nutzung verpachtet. Eine spätere Übernahme durch die Stadt ist möglich. Die kleinere Anlage auf dem Rutschendach war bereits in die Planungen der Hallenbad-Sanierung integriert. Beide Anlagen sollen bis zum Beginn der Sommerferien in Betrieb genommen werden.

Marcus Kühl, Umwelt- und Mobilitätsbeauftragter der Stadt sowie Stadtrat der Grünen, zeigt sich erfreut:
„Die Installation der PV-Anlagen auf dem Hallenbad ist ein wichtiger Schritt hin zu einer klimafreundlicheren Stadt. Dass wir damit nicht nur das Klima, sondern auch den städtischen Haushalt entlasten, zeigt: Nachhaltigkeit lohnt sich – ökologisch wie ökonomisch.“

Auch Bürgermeister Oliver Schill betont die Bedeutung des Projekts:
„Gerade in Zeiten knapper Kassen ist es ein starkes Zeichen, dass wir mit der Unterstützung von VWEW eine langfristig tragfähige Lösung für die Energieversorgung des Hallenbads gefunden haben. Das zeigt, wie wir in Kaufbeuren gemeinsam Verantwortung übernehmen – für unsere Infrastruktur und für kommende Generationen.“