Der Jahreswechsel ist die klassische Gelegenheit nach vorn zu blicken und neue Vorsätze zu fassen.
Wir wünschen uns in den verschiedenen Bereichen unseres Lebens positive Veränderungen, die uns letztlich zufriedener, gesünder oder erfolgreicher machen sollen. Gleichzeitig wissen wir: Es ist nicht immer leicht, gute Vorsätze im Alltag, sei es privat oder in der Arbeit, wirklich umzusetzen und positive Routinen zu etablieren.
Oft erleben wir die Welt als komplex und schnelllebig, und die Vielzahl an Nachrichten kann man manchmal überwältigen. Gesellschaftliche Akteure schüren ganz gezielt Wut und Neid, um die Menschen empfänglicher für ihre einfachen Erklärungen zu machen. Doch gerade dann lohnt es sich, den Blick bewusst auf das zu richten, was Mut macht. Jede oder jeder von uns kann einen Unterschied machen und dieser Gedanke ist kraftvoll. Das gilt ganz besonders für den Natur- und Klimaschutz.
Es ist nicht zu unterschätzen, was hier jeder und jede Einzelne bewirken kann. Jede Entscheidung trägt zu einem Wandel bei, auch indem sie dieselbe Entscheidung für andere attraktiver, einfacher und günstiger macht. Wir alle sind Teil einer solchen sich selbst verstärkenden Rückkopplung. Und die gute Nachricht: Es gibt auch positive Kipppunkte!
Gerade in Momenten des Zweifelns hilft es sehr, selbst aktiv zu werden. Es gibt viele kleine Projekte vor der eigenen Haustür, die umsetzbar sind: sei es der insektenfreundliche Balkonkasten, das Igelhotel, das gemeinsame Müllsammeln mit anderen oder der Weg mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Besonders bereichernd ist es, sich mit anderen auszutauschen. Wir merken, wir sind nicht allein mit unseren Gedanken und Anliegen, aber wir können anpacken und handeln.
Daher: Keine Scheu vor guten Vorsätzen! Lasst uns gemeinsam daran glauben, dass positiver Wandel gelingen kann und wir alle einen wertvollen Beitrag zu Natur- und Klimaschutz leisten können.
Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr!