Moser-Wiese: Ein grüner Dreiklang für Kaufbeurens Zukunft

Oberbürgermeister-Kandidat Oliver Schill stellt sein Zukunftsbild vor. Mehr Grün, mehr Wohnen und mehr Jobs.

Die Moser-Wiese, jene zentrale Grünfläche nördlich des Finanzamtes, gilt seit Jahren als eine der wertvollsten Entwicklungsflächen Kaufbeurens. Für den Zweiten Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidaten der Grünen, Oliver Schill, ist klar: „Diese Fläche ist ein entscheidender Schlüssel für die Zukunft unserer Stadt“, betont Schill.

Im Rahmen seines Wahlkampfs zur Kommunalwahl 2026 präsentiert Oliver Schill nun ein konkretes Zukunftsbild für das Areal zwischen Neugablonzer Straße, Bahngleisen und Wertach. Sein Konzept basiert auf einem „Dreiklang“: Mehr Grün, mehr Wohnen und mehr Jobs.

Die „grüne Lunge“: Der Wertach-Park

„Ich möchte auf der Moser-Wiese ein lebendiges, zeitgemäßes Stadtquartier schaffen“, erklärt Oliver Schill. Der erste Baustein dieses Ansatzes: Mehr Grün. Entlang der Wertach soll der bestehende Grünzug behutsam erweitert und zu einem zusammenhängenden „Wertach-Park“ entwickelt werden. Er ist die grüne Lunge für das ganze Quartier. „Eine intakte grüne Infrastruktur steigert Lebensqualität, schützt vor Hitze und macht die Stadt resilienter gegenüber Klimafolgen“, erläutert Schill.

Bezahlbares Wohnen nach bewährtem Vorbild

Auf diesem Fundament fußt der zweite Baustein: Mehr Wohnen. Auf dem Areal stellt sich Bürgermeister Oliver Schill maßvoll verdichteten Geschosswohnungsbau vor. Ein neues Wohnviertel, urban, durchmischt und bezahlbar. Schills Ziel ist klar: „Bezahlbares wohnen für alle, und zwar mitten in der Stadt, nicht am Stadtrand.“ Mit dem neuen Projekt „Wertach-Park“ könnte der städtische Eigenbetrieb Immobilien nach dem Vorbild „Blasius-Blick“ erneut selbst aktiv werden. Durch die unmittelbare Nähe zum künftigen Bahnhalt „Haken“ eigne sich das Viertel zudem ideal für innovative, autoarme Mobilitätskonzepte.

Wirtschaftskraft durch den „Campus-KF“

Als dritten Baustein nennt Schill: mehr Jobs. Unter dem Stichwort „Campus-KF“ will er auf der Moser-Wiese eine neue Gewerbefläche schaffen. Schill reagiert damit auf die bekannte wirtschaftliche Schwäche der Stadt, mahnt daher zur Qualität: „Fläche allein reicht nicht. Wir müssen gezielt Unternehmen aus Zukunftsbranchen gewinnen, die hochwertige Arbeitsplätze schaffen und pro Hektar eine überdurchschnittliche Gewerbesteuer erwarten lassen.“

Entlastung für die Wohngebiete: Die „Moser-Spange“

Zur Gesamtentwicklung gehört für Schill die „Moser-Spange“. Sie verbindet die Neugablonzer Straße direkt mit der Augsburger Straße. „Bisher wälzt sich dieser Verkehr durch die Alte Post- und Kelsstraße. Diese Wohngebiete haben eine Entlastung verdient“, so der OB-Kandidat. Die neue Verbindung wird zudem leistungsfähige Radwege enthalten, um die Mobilitätswende voranzutreiben.

Visualisierung macht Ideen greifbar

Um die Ideen anschaulich zu machen, nutzt Schill und sein Team moderne KI-Technik zur Visualisierung. „Das Ergebnis ist keine fertige Planung, sondern eine Illustration, die meine Idee greifbar machen soll“, erläutert Oliver Schill. Bewusst ausgeblendet sind dabei angrenzende, bereits absehbare Projekte wie der Umbau zur ebenerdigen Kreuzung mit Erneuerung der über 40 Jahre alten Wertachbrücke sowie der neue Bahnhalt im Haken, um den Fokus auf das Potenzial der Fläche selbst zu richten. Oliver Schill: „Die Moser-Wiese bietet Kaufbeuren die Chance, kompakt, grün und wirtschaftlich stärker zu werden. Diese Chance sollten wir mutig und mit Weitblick nutzen.“