Jordanpark in Gefahr?

Freie Wähler, CSU und KI weigern sich, nach dem Umzug des Eisstadions dem Jordanpark seine Fläche zurückgeben. Stattdessen soll dort ein neues Polizeigebäude entstehen.

So lässt sich der Antrag auf den Punkt bringen, den die Herren Pohl, Jahn und Holy heute in den Verwaltungsausschuss des Stadtrats eingebracht haben. Johannes Espermüller (FDP), Ralf Baur (SPD) und Oliver Schill (Grüne) nahmen dazu gegenüber der Presse gemeinsam Stellung:

Der Antrag überrascht nicht, wurde er doch schon in der letzten Stadtratssitzung angekündigt. Auch inhaltlich bietet er nichts Neues, er stand ja bereits auf der Tagesordnung und wurde von Herrn Pohl selbst wieder zurückgezogen. Deshalb sehen wir dieser Wiedervorlage gelassen entgegen, zumal ein einstimmig gefasster Beschluss aus dem Stadtrat vorliegt. Demnach ist zunächst eine Untersuchung aller Rahmenbedingung durchzuführen, um überhaupt erst einmal eine fundierte Grundlage für weitere Entscheidungen in Händen halten zu können. Untersucht wird dabei nicht nur das bisherige Eisstadion inmitten des Jordanparks, sondern das gesamte Areal vom Bahnhof bis zum Forettle und vom Hallenbad bis einschließlich des Amtsgerichts. Auf dieses vernünftige Vorgehen, auf das sich alle Fraktionen einstimmig im breiten Konsens geeinigt haben, vertrauen und bauen wir. Dazu gehört, dass ein Polizeineubau für Kaufbeuren prinzipiell unsere Zustimmung findet. Ebenso begrüßen wir die zugesagte Behördenansiedlung in Kaufbeuren.

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