Bei „Schulzes Stammtisch“ der Grünen im Gasthaus Rose wurde deutlich, worum es im Kommunalwahlkampf geht: klare Antworten, echte Gespräche und Rückenwind für OB-Kandidat Oliver Schill.
Beim politischen Stammtisch der Kaufbeurer Grünen füllte sich das Gasthaus Rose schnell. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Katharina „Katha“ Schulze, Vorsitzende der Grünen Landtagsfraktion, und OB-Kandidat Oliver Schill ins Gespräch zu kommen. Begrüßt wurden die Gäste von Maren Levin und Elitsa Stambolova-Fränkel, den beiden Vorsitzenden der Grünen Kaufbeuren.
In seinem Impuls erläuterte Oliver Schill, warum die Einladung an Katha Schulze bewusst mitten im Kommunalwahlkampf erfolgte: „Viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam auf kommunaler und landespolitischer Ebene lösen“, so Bürgermeister Schill. „Die Menschen erwarten klare Antworten und kein Zuständigkeitsgerangel.“ Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sei dafür unverzichtbar. Mit Blick auf seine Bewerbung um das Amt des Oberbürgermeisters formulierte Schill eine klare Botschaft in Richtung Rathaus: „Eine Stadt führt man nicht durch Jammern, sondern durch Mut, Zuversicht und eine klare Richtung. Und vor allem: gemeinsam.“
Katharina Schulze bezeichnete Oliver Schill als „Traumkandidaten“ für den Chefsessel im Kaufbeurer Rathaus. „Ich kenne Oliver seit seinem Start im Kaufbeurer Stadtrat vor zwölf Jahren. Er ist kompetent, erfahren und hat das Herz am richtigen Fleck.“ Schill stehe für klare Werte und echte Nähe zu den Menschen, so Schulze.
In ihrem Impulsvortrag positionierte sich Schulze deutlich an der Seite der Kommunen in Bayern. Sie forderte von der Staatsregierung eine bessere finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden. „Unsere Kommunen brauchen keine Gängelung durch komplizierte Förderprogramme“, so Schulze. „Sie brauchen mehr Geld, über das sie direkt und eigenverantwortlich entscheiden können.“ Zudem stellte sie den „Bayern-Bausparer“ vor, der Familien mit kleinen und mittleren Einkommen den Weg ins Eigenheim erleichtern soll.
Darüber hinaus ordnete Schulze aktuelle politische Entwicklungen ein – von globalen Krisen bis hin zu konkreten kommunalen Fragen. Klimawandel, geopolitische Konflikte und gesellschaftliche Spannungen verunsicherten viele Menschen. „Manchmal möchte man am liebsten den Kopf in den Sand stecken“, sagte sie. Ihr Vater habe ihr jedoch früh mitgegeben: „Du kriegst die Welt nicht besser gemeckert, Du musst sie besser machen.“ Politik beginne mit dem Gespräch und mit der Bereitschaft zuzuhören.
In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um Baumschutz, Medienkompetenz, politische Teilhabe und flexible Schulanfangszeiten. Schulze betonte die Bedeutung einer widerstandsfähigen Gesellschaft gegenüber Desinformation. Kunst und Kultur spielten dabei eine zentrale Rolle.
Der Stammtisch zeigte eindrucksvoll, wofür die Grünen in Kaufbeuren stehen: für Dialog und lösungsorientierte Politik. Oliver Schill zog ein positives Fazit: „Wir haben viele kluge Anregungen aus der Bürgerschaft mitgenommen. Diese Ideen werden wir in der kommenden Stadtratsperiode berücksichtigen.“


