8.3.2014: Auf den Wegen von Vertreibung und Neuem Anfang. MdEP Barbara Lochbihler besucht Neugbablonz und das Isergebirgsmuseum.

Barbara_LochbihlerMdEP Barbara Lochbihler, Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte lädt ein, am Internationalen Frauentag, Samstag 8. März 2014, von 11-13 Uhr, zum Stadtteilrundgang Neugablonz – Neuer Markt und zum gemeinsamen Besuch des Isergebirgsmuseums. Treffpunkt ist am Isergebirgsbrunnen.

Speziell die Abteilungen Sudetenfrage, Krieg und Vertreibung sowie Neuer Anfang – neues Leben stehen auf dem Programm. Die Führung im Museum übernimmt Gertrud Hofmann, 2. Vorsitzende des Stiftungsrates Isergebirgsmuseum. Anschließend wird Barbara Lochbihler aktuell über Flucht und Vertreibung weltweit berichten und Fragen von Bürgerinnen und Bürgern beantworten.

In ihrem Buch „Die Allgäuerinnen“ stellt MdEP Barbara Lochbihler Frauen aus dem Allgäu, ihre wechselvollen Lebens- und Arbeitswelten und damit verbunden die regionale Frauengeschichte vor. Neben gebürtigen Allgäuerinnen stehen Frauen aus anderen Regionen und Ländern. Lebendig gehalten wird somit auch die Frauengeschichte von Krieg und Vertreibung aus dem Sudetenland und aus Gablonz. Die heimatvertriebenen Frauen trugen ganz entscheidend zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichem Neuanfang in der neuen Heimat bei.

Der Internationale Frauentag am 8. März, der weltweit von Frauenorganisationen begangen wird, ist ein Anlass einen Rückblick auf die Geschichte zu werfen, aber auch die Gegenwart und Zukunft im Blick zu haben. Die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding stellte dazu fest: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.” Der Internationale Frauentag ist damit immer noch Anlass, auf bestehende alte und neue Ungleichheiten aufmerksam zu machen.

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