Eine Revolution im Allgäu in den Jahren 1848/49?

Babara Lochbihler stellt ihr zweites Buch zusammen mit ihren Autoren und Gästen vor.

Nach „Allgäuerinnen“ gibt die Europaabgeordnete mit „Eine Revolution im Allgäu in den Jahren 1848/49?“ nun ihr zweites Buch heraus, mit dem sie wiederholt Geschichte, Politik und Gesellschaft verbindet und vor Ort im Allgäu verankert. Auch in Kaufbeuren wird die Grüne Europaabgeordnete ihr Buch persönlich vorstellen. Dazu lädt Barbara Lochbihler herzlich für Sonntag, 18. März 2018, 19 Uhr, ins Kunsthaus Kaufbeuren, Spitaltor 2, ein. Unter Moderation von Barbara Lochbihler lesen die Autoren und Gäste, begleitet mit Musik aus der Revolutionszeit.

Eine Revolution im Allgäu in den Jahren 1848/49? Diese Frage wurde den 14 Autoren des Buches immer wieder gestellt. So gehen sie in 21 Artikeln der Sache auf den Grund und führen die Leser und Leserinnen an Orte der Revolution, bringen ihnen Menschen nahe, die damals als Liberale, also Revolutionäre galten und zeigen die Wirkung der Freiheitsbewegung insbesondere auf Bildung, Bauern, Frauen und Auswanderung.

Texte unterschiedlicher Länge, meist historisch bebildert, ergeben ein geschichtliches Lesebuch und lassen Neugierige eintauchen in ein vielen nicht bekanntes Allgäu in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Alle Artikel wurden eigens für dieses Buch verfasst und manches ist hier zum ersten Mal zu lesen und zu sehen.

Barbara Lochbihler, Menschenrechtsaktivistin und -politikerin aus Ronsberg im Ostallgäu, ist seit 2009 Mitglied im Europäischen Parlament in der Fraktion DIE GRÜNEN/EFA. Ihr Interesse gilt auch in der 1848er Revolution besonders dem Streben der Menschen im Allgäu nach Befreiung von Abhängigkeit, gleichen Rechten aller, Aufhebung der Zensur, dem Recht auf Bildung, einer unabhängigen Rechtsprechung und dem Wahlrecht für alle. Ziele, die heute selbstverständlich scheinen und doch in Gänze noch immer nicht erreicht sind.

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